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Biografie

Die aus Süddeutschland stammende Sopranistin Eva-Maria Hartmann ist als Konzert- und Opernsängerin tätig. Im Zentrum ihrer künstlerischen Arbeit steht eine warme, farbenreiche Sopranstimme, die sich durch ausgeprägte vokale Flexibilität auszeichnet. Ihr Repertoire umfasst verschiedene stilistische Bereiche, mit einem besonderen Schwerpunkt auf dem deutschen Fach.

Zu den Dirigenten, mit denen sie im Konzertbereich zusammenarbeitete, zählen Christoph Spering, mit dem sie mehrere Kantatenwerke erarbeitete und aufführte, Florian Lohmann, sowie Matija Fortuna. Weitere musikalische Zusammenarbeiten führten sie mit dem Orkestar Mladih Glazbenika und dem Kroatischen Kammerorchester zusammen.

Ihr Konzertrepertoire umfasst ein breites Spektrum geistlicher und weltlicher Werke, darunter Bachs Johannes- und Matthäuspassion, die h-Moll-Messe und das Weihnachtsoratorium, Brahms’ Deutsches Requiem, Faurés Requiem, Haydns Schöpfung, Händels Messias, Mendelssohns Elias und Paulus, Rossinis Petite Messe solennelle sowie Strauss’ Vier letzte Lieder und Wagners Wesendonck-Lieder. Im Rahmen des Rheingau Musik Festivals war sie in Mendelssohns Elias zu hören; die Frankfurter Allgemeine Zeitung würdigte ihre Stimme dabei als „farblich überaus wandlungsfähig“.

In Hochschulproduktionen übernahm sie 2026 unter der musikalischen Leitung von Manfred Honeck die Partien der Ariadne und der Primadonna in Richard Strauss’ Ariadne auf Naxos in der Regie von Franziska Ritter. Zu ihrem weiteren Opernrepertoire zählen unter anderem Agathe (Der Freischütz), Marie (Die verkaufte Braut), Mimì (La Bohème), die Titelpartie in Dvořáks Rusalka sowie die Partie der Frau in Schönbergs Monodram Erwartung.

Einen weiteren Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit bildet das Kunstlied. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet sie mit den Pianisten Hilko Dumno und Cornelis Witthoefft. Gemeinsam gastierten sie unter anderem im Holzfoyer der Oper Frankfurt, im Goethe-Haus Frankfurt und im Silchersaal der Liederhalle Stuttgart. Ihr besonderes Interesse gilt dem Liedrepertoire der deutschen Romantik.

Auch genreübergreifenden Projekten widmet sich Eva-Maria Hartmann. Ihre 2024 erschienene Debüt-CD Love Story Short, die sie gemeinsam mit dem Pianisten Hilko Dumno beim Label Kaleidos veröffentlichte, verbindet Kunstlied, Chanson und populäre Musik. Ekkehard Pluta bescheinigte ihr in klassik-heute.de, sich „mit traumwandlerischer Sicherheit“ im „so ganz anders gearteten Metier der Diseuse“ zu bewegen, und würdigte zugleich den Reichtum an Farben und Zwischentönen ihrer Stimme.

Auch auf weiteren Tonträgerproduktionen ist sie vertreten. 2025 war sie neben Künstlern wie Emma Johnson, Raphael Wallfisch, Derek Hannigan und dem Tippett Quartet an der Veröffentlichung Robert Simpson: Chamber Music, Volume One bei Toccata Classics London beteiligt. Die Aufnahme enthält Ersteinspielungen von Liedern des Komponisten Robert Simpson und wurde in der britischen Fachzeitschrift Gramophone für ihre gesangliche Gestaltung als „beautifully sung“ hervorgehoben.

Ihren Master Oper absolvierte Eva-Maria Hartmann an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main bei Prof. Thilo Dahlmann. Zudem studierte sie Lied im Master bei Cornelis Witthoefft an der Musikhochschule Stuttgart und wird stimmlich von Dunja Vejzovic betreut.

 

Sie stammt aus dem Allgäu und lebt heute in München.

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"Two songs from the 1940s follow, from a composer notoriously averse to word-setting, beautifully sung here by Eva-Maria Hartmann..."

gramophone

Eva-Maria Hartmann und Hilko Dumno erweisen sich in diesem Programm als ein musikalisches Traumpaar, das gemeinsam alle – oft so gegensätzlichen – Stücke stilistisch und emotional auf den Punkt bringt, ohne der Gefahr von Übertreibungen zu erliegen. Die Sopranistin besitzt eine leuchtkräftige Qualitätsstimme, die gegebenenfalls opernhaft auftrumpfen kann, aber auch über zahlreiche Farben und Zwischentöne verfügt, und sie bewegt sich mit traumwandlerischer Sicherheit im so ganz anders gearteten Metier der Diseuse. 

ekkehard pluta

"Eva-Maria Hartmann erweißt sich als farblich überaus wandlungsfähig..."

Frankfurter Allgemeine Zeitung
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